Ewig leben: Lehren eines 256- Jährigen

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Ja du hast richtig gelesen! Dieser Text ist für Dich, wenn du vorhast deine Ur-, Ur-, Ur-,Ur-, usw Enkel aufwachsen zu sehen!

256jahre

Kann ja nicht schaden, dazu auf den Rat eines 256-Jährigen zu hören.

Er ist Chinese: Mr. Li Qing Yun. Angeblich lebte er von 1677 bis 1933 und hat 24 Ehefrauen und neun Herrscher der Qing-Dynastie überlebt.

Wie hat er das gemacht?

Er ist seinem Lebensmotto immer treu geblieben:

„Halte dein Herz ruhig, sitze wie eine Schildkröte, laufe munter wie eine Taube und schlafe wie ein Hund.“

Dahinter stecken einige besondere Gewohnheiten, die seine Tage formten und von denen die Epoch Times schreibt

 

  • Er trank keinen harten Alkohol und rauchte nicht
  • Er aß seine Mahlzeiten immer zur selben Uhrzeit
  • Er ernährte sich vegetarisch und trank regelmäßig Wolfsbeeren-Saft (heute als Goji Beere bekannt)
  • Er ging früh ins Bett und stand früh auf
  • Er setzte sich, wenn er Zeit hatte, mit geradem Rücken hin, Augen geschlossen, Hände im Schoß (seine eigenen) und bewegte sich nicht … manchmal über Stunden
  • Er füllte seine Freizeit mit Kartenspielen, und irgendwie verlor er dabei meistens
  • Er war großherzig und anständig, was ihm viele Freundschaften besorgte, die Menschen waren gern in seiner Nähe
  • Er verbrachte große Teile seines Lebens mit dem Studium chinesischer Kräuter und reiste über die Landesgrenzen hinaus um seltene Pflanzen zu bekommen, von denen er sich ein längeres Leben versprach

Wie alt Li tatsächlich wurde, weiß keiner. Doch das, was über sein Leben bekannt ist, deckt sich erstaunlich gut mit dem, was die Wissenschaft heute übers Erreichen eines hohen Alters weiß.

Die Ernährung der Über-100-Jährigen

Altersforscher und Autor Dan Buettner schreibt in seinem Buch „The Blue Zones: Lessons for Living Longer From the People Who’ve Lived the Longest“ von den vier Plätzen auf der Welt, an denen Leute entweder durchschnittlich mindestens zwölf Jahre länger als woanders lebten oder an denen es übermäßig viele gibt, die über hundert Jahre auf dem schrumpeligen Buckel haben:

Die kalifornischen Anhänger der Adventisten-Kirche, die Bewohner der südjapanischen Inselgruppe Okinawa („Insel der Hundertjährigen“), die Costa-Ricaner und die Sardinier. Buettner schreibt:

  • All diese Gruppen ernähren sich von besonders viel Gemüse, die Adventisten zum Beispiel vor allem von Hülsenfrüchten und Gräsern, die in der Bibel erwähnt werden, die Sardinier aßen zusätzlich eine Menge ungesäuertes Brot und Käse von mit Gras gefütterten Weidentieren und tranken einen speziellen Wein.
  • Die Okinawas essen, wie es Konfuzius empfahl: „Hört auf zu essen, wenn ihr zu 80 Prozent satt seid“.
  • Die Goji-Beere weckte wegen Herrn Li das Interesse medizinischer Forscher aus Großbritannien und Frankreich, die sie genau unter die Lupe nahmen. Dabei fanden sie ein einzigartiges Vitamin namens Vitamin X. Die Goji-Beere hindert das Fett daran, sich am Körper breit zu machen, regeneriert die Leberzellen, verringert Cholesterin und den Blutzucker. Außerdem aktiviert es Gehirnzellen, bringt die Hormone in Ordnung und befreit das Blut von Giftstoffen.

Es ist jedoch mehr als die Ernährung, die eine Rolle spielt.

Meditation hält jung

In den letzten Jahrzehnten haben sich Forscher auf die Meditation gestürzt. Und viel Beeindruckendes gefunden. Neurologen der University of Massachusetts Medical School verglichen zwei Gruppen von durch Stress runtergewirtschafteter High-Tech-Arbeitnehmern. Die eine Gruppe meditierte acht Wochen lang, die andere nicht:

Auf der Matte still sitzen ist allerdings gar nicht zwingend nötig. Auch schon regelmäßige Erholungszeiten über den Tag und über das Jahr, im Kalender geplant und durchgezogen, verringern zum Beispiel die entzündlichen Prozesse, mit denen der Körper auf Stress reagiert. Die Adventisten haben immer wieder 24-Stunden-Sabbaths, in denen sie nur beten, zusammen rumhängen und über das Leben reflektieren.

Jung bleibt man nicht allein

Sehr wichtig für ein hohes Alter sind Gemeinschaften. Die Okinawas haben ungewöhnlich viele enge Ferunde, mit denen sie alles teilen. Für die Adventisten steht die Familie im Mittelpunkt. Und die Sardinier zeichnen sich durch eine Ehrfurcht vor und Integration von den Alten aus, die hierzulande unvorstellbar geworden ist in einer Gesellschaft, in der das Altern nur noch lästig ist (Fünfzigjährige in Teenager-Klamotten; wundert mich, dass die späte Zahnspange noch nicht in Mode ist) und in der alte Menschen angeblich bloß Geld kosten und froh sein sollen, wenn man sie noch ein paar Jahre im Heim vor die Glotze schiebt.

Die Zugehörigkeit hält nicht nur jung, da sie entlastet und Sinn verschafft. Sie ermuntert die Alten auch, gesund zu leben.

Der Ruhestand ist zum Sterben da

Überall in den Gebieten mit der außerordentlich hohen Lebenserwartung fand Buettner eins nicht vor:
das Konzept des Ruhestands. Die Alten bleiben aktiv, arbeiten einfach weiter, steigen auf Berge, fischen, bauen Zäune, pflanzen Gemüse an oder kümmern sich um ihre Ur-Ur-Ur-Enkel; langsamer vielleicht, und weniger, aber sie hören nie damit auf.
In Fitnessstudios hingegen sieht man sie nie. Das Leben ist ihr Fitnessstudio, der Garten, die Küche, der Haushalt, die Spaziergänge.

Meinen Tee trinke ich heute jedenfalls auf Mr. Li Qing Yun. Prost! Auf ein langes, vitales Leben!
Eure Anna

PS: Wieder einmal: Allem voran eine Frage der Gewohnheiten!
#pureLifeNOW #OneSimpleChange #Ü100

 

 

Photo (oben): Nicolas Alejandro

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